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Allgemeine Ziele
Das allgemeine Ziel des SUNFLOWER
Projektes ist es, Informationen und Daten über HIV/AIDS-
Präventionsmaßnahmen unter jungen Menschen zu erfassen und
Methoden guter Praxis zu evaluieren, damit diese von nationalen
Einrichtungen, Experten und weiteren Akteure der neuen
EU-Mitgliedsstaaten, die an dem Projekt teilnehmen oder im
HIV/AIDS Bereich arbeiten, genutzt werden können.
Es ist die Aufgabe von SUNFLOWER
innovative Strategien zur identifizieren, die geschützten Sex
unter Jugendlichen fördern sollen. Die Strategien beinhalten die
Unterstützung von Risikogruppen, Zugang zu entsprechenden
Dienstleistungen und ein stärkeres Bewusstsein für die
Prävention sexuell übertragbare Infektionen.
SUNFLOWER wird sich mit dem Aufbau
einer starken Basis für den Umgang mit gesundheitlichen Aspekten
in diesem kritischen Bereich befassen. Das erworbene Wissen wird
insbesondere in den neuen EU-Mitgliedsstaaten eingesetzt:
Bulgarien, Rumänien, die Tschechische Republik, die Slowakei und
Litauen werden einige der Schlüsselaufgaben zugeteilt. Zudem
werden die Ergebnisse des Projektes in Kroatien, von unserem
lokalen Partner umgesetzt.
Ein weiteres Ziel des Projektes,
ist der Aufbau eines europäischen Netzwerkes, dass auf die HIV/AIDS-Prävention
bei Risikogruppen fokussiert (men having sex with men (MSM),
Migrantengruppen, intravenös Drogengebrauchende, Sexarbeitern
und weitere Gruppen) und sie bei der Bewältigung von Problemen
bzw. HIV/AIDS-Risikofaktoren in ihrem Leben, zu unterstützen.
Die Idee ein Netzwerk zu kreieren entstammt dem Erfolg der
vergangenen Zusammenarbeit der Partnerstädte, im Rahmen eines
Projektes, dass von ANLAIDS organisiert wurde. Alle Partner des
SUNFLOWER Projektes (regionale Einrichtungen, Universitäten,
Forschungsgruppen und weitere Organisationen) sind seit vielen
Jahren im HIV/AIDS-Bereich tätig und haben demnach die Expertise
um diese Ziele zu erreichen.
Spezifische Ziele
1. Identifizierung von Maßnahmen
guter Praxis im Kampf gegen HIV/AIDS in den SUNFLOWER
Partnerländern: hier werden außer den Projektpartnern, weitere
lokale Akteure, die im HIV/AIDS-Bereich tätig sind, mit
einbezogen. Jeder Partner wird in der Projektumsetzung zumindest
einen lokalen Akteur mit einbeziehen (z.B. öffentliche Ämter
oder nicht Regierungsorganisationen (NROs)). Die Themenliste
wird zum Ende des ersten Projektjahres zur Verfügung stehen. Die
besten Praktiken (Best Practices) werden in einem Handbuch
publiziert, dass NROs und öffentlichen Ämtern zugänglich sein
wird.
2. Die innovative europäische
Präventionskampagne: wird von jungen Menschen produziert und
wird deren Lebensstil, Verhalten, Denkweise, Einstellungen und
Wünsche widerspiegeln.
3. Übertragung von Modellen guter
Praxis in neue EU-Mitgliedsstaaten: die Modelle guter Praxis der
EU-Mitgliedsstaaten werden in den Ländern, mit Rücksicht auf die
lokalen Bedürfnisse und den Ergebnissen der Analyse des lokalen
Kontextes, umgesetzt. Die Modelle und das Know-how werden für
öffentliche Einrichtungen und NROs, die in der HIV/AIDS-Prävention
tätig sind, von Nutzen sein. Die Erfahrung der älteren
Mitgliedsstaaten wird in den Kontext der neuen Mitgliedsstaaten,
bezüglich ihrer Bedürfnisse und Hemmnisse übertragen. 4.
Erprobung neuer Präventionsmodelle: Erprobung dieser neuen
Modelle mit jungen Menschen. Darüber hinaus sind über
Informationen und Merkmale der Methoden zur Verhütung Daten zu
sammeln.
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